Verwendung von Cookies

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.

Aareon Smart World Innovation Himmel Regenbogen

Innovation

Am digitalen Puls der Zeit

Aareon befasst sich kontinuierlich mit Zukunftsthemen und technischen Innovationen, um ihr Potenzial für Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung zu bewerten und hieraus immobilienwirtschaftliche Lösungen zu erstellen.

Den technologischen Trends auf der Spur

Um zeitgemäße und zukunftsweisende digitale Lösungen entwickeln zu können, ist die genaue Beobachtung aktueller und sich abzeichnender technologischer Trends nötig. Dabei kommt es mitunter auf ein bisschen Vorstellungsvermögen an: Was kann eine zunächst ungewöhnliche Idee tatsächlich im immobilienwirtschaftlichen Alltag leisten? Und kann sie eher kurz- oder mittelfristig umgesetzt werden?

Aareon greift neue Entwicklungen rund um digitale Lösungen frühzeitig auf und motiviert die eigenen Mitarbeiter nicht nur in der Entwicklungsabteilung, innovative Tools und Anwendungen kreativ zu erproben und Szenarien für die Integration in die Aareon Smart World durchzuspielen. Dabei steht stets die Einbettung in immobilienwirtschaftliche Prozesse im Vordergrund und somit die Steigerung von Effizienz und die Optimierung von digital gestützten Prozessen.

Internet der Dinge ermöglicht die Vorhersage von Wartungsarbeiten

Beim Internet der Dinge wird das schnell greifbar: Neue „smarte“ Sensoren und Steuerungsgeräte, die zum Beispiel die Heizung aufgrund von Messdaten zu bestimmten Zeitpunkten automatisch regeln, oder Geräte, die selbsttätig per E-Mail auf einen bevorstehenden Wartungsintervall hinweisen, waren vor wenigen Jahren noch Zukunftsmusik oder bestenfalls als Prototypen verfügbar.

Das Thema „Predictive Maintenance“, also die Vorhersage von Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten auf Basis aggregierter Daten und Messergebnisse, wird zu einem zentralen Thema in der Immobilienwirtschaft. Wer rechtzeitig über nötige technische Arbeiten informiert wird, idealer Weise bevor sie tatsächlich nötig sind, kann effizient planen und kostenträchtige Aufwände minimieren. Und kann den Mieter in diese Prozesse integrieren: Per Smartphone, das Funkstandards für den Nahbereich wie z. B. NFC beherrscht, können passende Funk-Sticker an Anlage ausgelesen werden, und der Kunde übermittelt selbst die Gerätedaten z. B. eines Heizkörpers an sein Wohnungsunternehmen – Zeit- und Wegeaufwand werden dabei spürbar verkürzt.

Praktische Anwendungen von Virtual und Augmented Reality

Datenbrillen wie der Vorreiter „Google Glass“ bergen ebenfalls vielversprechendes Potenzial. Ein Servicemitarbeiter muss zum Beispiel bei Instandsetzungsarbeiten kein Tablet mehr mit sich führen, sondern kann direkt mit einem Blick durch die Brille feststellen, welches Ersatzteil er wie auszutauschen hat. Benötigt er weitere Anweisungen, spricht er einfach mit seinem künstlichen Assistenten im Ohr, der ihm aus den verfügbaren Datenquellen die passenden Informationen heraussucht.

Heute ist es sogar möglich, Anlagen und Dienste per Sprachsteuerung zu aktivieren oder zu nutzen – Google Home und Amazon Echo sind prominente Vertreter dieser Entwicklung. Mittlerweile sind solche Anwendungen sogar von unterwegs bedienbar, weil mit dem Smartphone das Internet überall verfügbar ist.

Über „Virtual Reality“ lassen sich zum Beispiel Gebäude oder Wohnungen, die noch gar nicht existieren, visualisieren oder mit einer VR-Brille sogar interaktiv „begehen“. So können Eigentümern oder Mietern Objekte schon im frühsten Planungsstadium gezeigt werden – und auf Wünsche und berechtigte Hinweise bei der Umsetzung eingegangen werden.

Bei bereits bestehenden Objekten können über „Augmented Reality“, die „erweiterte“ Realität, tatsächlich existierende Objekte oder Umgebungen mit digital erzeugten Informationen oder Visualisierungen kombiniert werden. So lassen sich in echten Wohnungen, die man sich per Smartphone-Kamera anschaut, neue Einrichtungen simulieren, indem sie in das Livebild passend eingeblendet werden.

Building Information Modeling

Werden derlei Informationen mit digitalen Verfahren zur Planung, Realisierung und Instandhaltung von Objekten verknüpft, ermöglicht die Digitalisierung ganzheitliche Prozessketten. Als Standard scheint sich hierfür der Ansatz des Building Information Modeling (BIM) zu etablieren.

Damit werden alle relevanten Planungsdaten, Kosten für die Errichtung von Gebäuden und nach Bezug sogar auch Wartungspläne in einem zusammenhängenden Datensatz erfasst und für die Bewirtschaftung genutzt. Aareon verknüpft Ansätze wie BIM mit seinen bereits existierenden und kommenden ERP-Lösungen.

Big Data

Generell liegt ein erhebliches Innovationspotenzial in der intelligenten Verknüpfung und Analyse von Daten. Für die Vorhersage der Verfügbarkeit technischer Anlagen, der Abschätzung von Mieterfluktuation in bestimmten Objekten oder zur Identifizierung von Trends braucht es viele Daten – mit Big Data ist der Ansatz beschrieben, der mit intelligenten Anwendungen die Informationsschätze aus Datenbeständen hebt und unternehmerische Entscheidungen erleichtert.

Der Schlüssel liegt dabei weniger in der Datensammlung, als in der schnellen Bereitstellung von aggregierten Analysen. Auch im Benchmarking mit Wettbewerbern lässt sich damit die Entwicklung des eigenen Unternehmens steuern.

Künstliche Intelligenz

Eine breite Datenbasis benötigen auch Anwendungen der sogenannten Künstlichen Intelligenz. Sie geht noch einen Schritt weiter als die Datenanalyse und versucht sich auf Basis von vorgegebenen Regeln an der eigenständigen, automatisierten Bearbeitung von Problemen mit der Perspektive, aus gesammelten Erfahrungen neue Handlungen zu entwickeln.

Im Kundenservice zeigen sich erste Lösungen auf diesem Feld zum Beispiel in Form von Chat-Bots – halbautomatische Assistenten, die auf Kundenanfragen passende Antworten liefern und den Kunden kaum spüren lassen, dass eine Software und kein Mensch ihn Schritt für Schritt durch sein Anliegen führt.

Prop-Techs

Die aufgezeigten innovativen Lösungen und technologischen Trends werden insbesondere von Start-Ups, also innovativen Unternehmungsgründungen, vorangebracht. Mit dem Elan der Gründer und als Digital Natives sozialisiert, arbeiten diese Unternehmer und ihre Mitarbeiter auch in vielen Segmenten in der Immobilienwirtschaft und befassen sich meist mit Technologiefragen. Für sie gibt es daher einen Namen: Prop-Techs.

Aareon unterstützt mit dem „blackprint PropTech Accelerator“ in Frankfurt eine Einrichtung, in der etablierte Unternehmen der Immobilienwirtschaft und Start-Ups sich austauschen, um neue Lösungen am Markt zukunftsfähig zu etablieren.

Weiterführende Lektüre

Drohnentechnologie

Und was für viele noch ein spielerisches Hobby ist, wird schon heute zu einem relevanten Instrument für die Begutachtung von Gebäudezuständen: Mit Drohnen lassen sich aus der Luft Dächer inspizieren oder Fassaden anschauen, ohne dass aufwändige Planungen für den Einsatz von Hubwagen oder Begehungen nötig sind.

Die erfassten Bilddaten kann die Drohne noch im Flug schnurlos in die Bestandsdaten einfügen, wo sie bewertet und nötigenfalls umgehend Handwerkerbeauftragungen ausgelöst werden. Der Drohnenflug wird gewissermaßen zur Hausbegehung des 21. Jahrhunderts.

Aareon richtet stets den Blick auf Innovationen und Trends, um ähnliche, künftige Entwicklungen zeitnah in seine digitalen Lösungen für die Immobilienwirtschaft zu integrieren.

Und alles auf einen Blick:

Aareon Smart World: Am digitalen Puls der Zeit
Aareon Smart World: Am digitalen Puls der Zeit
to top